Schüleraustausch mit Berlin

Oh wie schön ist Panama…oder…

Schüler und Lehrer vom Berlinaustausch 2013

7 Berliner auf Schul-Erkundungstour in Nürnberg

Erfahrenes festhalten - Schüleraustausch mit Berlin

Wer kennt sie nicht, die Geschichte, wie der kleine Tiger und der kleine Bär nach Panama reisen (wollen) um das Land der Träume zu finden? Nach einer abenteuerlichen Reise und um viele Erfahrungen reicher kommen sie wieder zuhause an. Und dort finden sie dann eigentlich alles vor, was sie brauchen, um ihre Träume zu verwirklichen…
Diese Erfahrung konnten unsere Gäste der Berliner Montessorischule machen, die vom 26. Februar bis 1. März bei uns zu Besuch waren. Eine Exkursion im Namen der Schulentwicklung motivierte Schulleitung, Schüler und Lehrkräfte, unser Arbeiten in der MOS genauer zu inspizieren und möglichst viele Ideen (Träume?) und Umsetzungsanregungen für ihr eigenes Arbeiten in der Oberstufe mitzunehmen.

Wie arbeiten Schüler und Lehrer? Wie verlaufen Unterrichtseinheiten und wie sind die Schultage strukturiert? Welche Freiräume und welche Lernräume haben die Schüler und wie gehen sie mit diesen um? Wie ist das Unterrichten mit dem Smartboard? Welche Verbindlichkeiten gibt es bei Leistungsnachweisen? Wie gestaltet sich die Abiturprüfung und wie bereiten sich die Schüler auf diese vor? Grundlage aller Fragen und Diskussionen waren auch immer wieder die unterschiedlichen kultusministeriellen Rahmenbedingungen, denn in Bayern gehen die Uhren ja bekanntlich anders als in Berlin!

 Schüleraustausch mit Berlin - Gedankenschwer :-)

All diese Beobachtungen konnten in 3 aktionsgefüllten und ereignisreichen Tagen gesammelt und intensiv ausgetauscht, diskutiert und problematisiert werden. Festzustellen bleibt: die Organisation und Ausgestaltung der (gymnasialen) Oberstufe erfordert qualitativ hochwertige pädagogisch-konzeptionelle Fähigkeiten von Lehrern und Schulleitungen der Montessorischulen. Hier gilt es, neue und bislang unbeschrittene Wege zu finden und zu gehen, begleitet von vielseitigen hohen Erwartungen und kaum vorhandenen Ressourcen.
Eine kulinarische Stadtführung und der ein oder andere Kneipenbesuch sorgten dafür, dass letztendlich fast rund um die Uhr die Köpfe rauchten und alle Berliner einen kleinen Eindruck von der fränkischen Metropole mit nach Hause nehmen konnten.
Und Zuhause, das wissen wir alle vom kleinen Bären und kleinen Tiger, ist es so schön, dass man gleich und gerne weiterarbeitet. Ja, liebe Berliner - manchmal ist das Paradies näher als man denkt…