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Was? In zwei Monaten schreiben wir Abitur?

Zwei Kühe

Mathe, BwR, Deutsch, Englisch und dann wieder von vorne.

Unter diesem Motto starteten wir zwölften Klassen, am Montag, den 09. März für drei Tage in die Abiturvorbereitung auf den Lerntagen auf dem Ferienbauernhof Ohr in Binzwangen.

Los ging es am Montag an der Schule. Von dort wurden wir mit zwei Reisebusen abgeholt und nach Binzwangen gefahren.

Am Bauernhof angekommen durften wir nach der Begrüßung von Franzi, unsere Ferienwohnung beziehen und während die einen die Zeit zum Mittagessen nutzten, erkundeten andere den Bauernhof und verbrachten ihre Zeit bei den Ponys.

In den Lernphasen verteilten wir uns in Kleingruppen am Vormittag meist noch in den Gemeinschaftsräumen, während es die meisten am Nachmittag in den Garten zog, um in der Sonne sich intensiv mit Abituraufgaben zu beschäftigen.

Wir stellten fest, dass die Motivation in der ersten Tageshälfte meist deutlich höher war, als am Nachmittag oder Abend was dazu führte, dass wir die Lernintensiven Fächer wie Mathe oder BwR meist in der ersten Tageshälfte einplanten.

Aber eine Lernwoche besteht, wie ihr euch sicherlich denken könnt, nicht nur aus Lernen, dem einem oder anderem aus dem Gestaltungszweig versuchte ich die Prüfungsausgaben aus den Abi-Trainer aus BwR näherzubringen, nur damit meine Kleingruppe zum Entschluss kam, dass sie sich doch lieber anderen Fächern widmeten und ich BwR lieber allein rechnen sollte. 😀 Wir nutzten unsere Freizeit neben dem Zubereiten von selbsthergestellten Nudeln und Pizzaschnecken – unsere Küche wurde Zeuge unseres Werkes- auch, um ausgiebige Runden mit den Ponys zu drehen. Dabei durfte der eine oder andere die Erfahrung machen, dass ein Pony kein Lenkrad besitzt und wenn es einmal einen saftigen Streifen Gras gefunden hat, es diesen auch nicht mehr so schnell loslässt. Ein paar von uns erweckten ihr inneres Kind wieder, indem sie mit den Kettcars über den Hof oder zu dritt durch den Ort zum Hofladen fuhren oder ausgiebig die Kühe knuddelten und dabei mehr oder weniger unfreiwillig eine Gesichtsdusche bekamen.

Es waren drei schöne, anstrengende und sehr lustige Tage, in denen wir alle uns intensiv auf unser Abitur vorbereiteten und der Spaß trotzdem nicht zu kurz kam.

– Jule Breuning 12W

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