Auslandspraktikum in Norwegen

Norge møter Tyskland neues Land neue Freunde
Ein buntes Programm, ein neues Land und eine neue Familie erwartete unsere norwegischen Gäste.
Mit großer Freude und Aufregung empfingen wir die fünf am Nürnberger Flughafen.
Manchen sprachen bruchstückhaft deutsch, sonst lief die Kommunikation auf Englisch. Das funktioniert mehr oder weniger einwandfrei.
Am Wochenende, wo jeder etwas mit seiner Gastfamilie unternahm, war vom Wandertrip, über Ausflüge in andere Städte bis einfach auf der Couch lümmeln und einen Film gucken alles dabei.
Je näher die Heimreise kam, desto schwerer fiel uns allen auch der Abschied von unseren neuen Familienmitgliedern. Aber umso gespannter waren wir auf die drei Wochen in Norwegen und konnten es kaum erwarten.

Abenteuer Norwegen
Sonntag in aller Frühe begann das Abenteuer Norwegen, jeder gespannt und aufgeregt auf die neue Familie, das neue Land und natürlich auch auf das neue Praktikum.
Der Abschied von Familie und Freunde ging leichter, als wir dachten und dann standen wir auf uns alleine gestellt am Gate und warteten darauf, endlich einsteigen zu dürfen.
Nach einem Zwischenstopp in Paris, wo wir lernten, dass die listening comprehension Tests von unseren Lehrern (nicht) sehr hilfreich waren, da wir die englischen Durchsagen der Franzosen nicht verstanden haben, sind wir doch ohne große Probleme in Norwegen angekommen.
Da standen wir nun und konnten es immer noch nicht ganz fassen, wir waren in Norwegen.
Als uns Knut am Flughafen empfing, ging es endlich zu unseren Familien.
Als jeder dann in seiner Familie war, begann die Aufregung, ist die Familie nett? Verstehen die mich auch? Was ist wenn ich nicht mit ihnen klar komme? Alles Zweifel, die im Endeffekt unbegründet waren. Jeder wurde herzlich aufgenommen, die Kommunikation fand wie in Deutschland auf Englisch statt. Auch wenn manche Eltern nicht gut Englisch sprachen, haben wir uns doch einwandfrei verstanden.

Am nächsten Tag ging es in das neue Praktikum. Jeder war woanders, trotzdem waren wir alle in der Nähe der andern. Trotz der anfänglichen Nervosität, haben wir uns alle schnell in unseren Betrieben eingelebt und sind gut ins Arbeiten gekommen. Die Sprache stand uns dabei nicht im Weg und die Fragen wurden solange erklärt, bis man sie verstanden hatte.
Bei unserem Willkommens-Dinner gab es (zu unserer Überraschung) die traditionelle Taccosuppe.
Egal ob Wandertrips, den Ausflug nach Bergen, das Tontaubenschießen oder die Nacht in der „Cabin“, immer wieder wurden unsere Erwartungen übertroffen und unser Wunsch dort zu bleiben immer größer.
Wir sind alleine beim Wandern 31.468 Schritte, 28,7 km und 203 Stockwerke gelaufen.

Es hat sie nie wie drei Wochen angefühlt, da die Zeit schneller vorbeiging als erwartet und der Abschied von unseren Familien stand vor der Tür; er war schwer und es wurden ein paar Tränchen vergossen, trotzdem hat sich jeder auf seine Familie daheim gefreut.
Die Heimreise gestaltete sich etwas schwieriger als erwartet, manche habe perfekt gepackt, nur einer hat es übertrieben und da das Souvenir, ein 6kg schwerer Stein, leider etwas zu viel war, musste am Flughafen nochmal umgepackt werden. Der Stein wanderte vom Koffer ins Handgepäck und wurde ohne weitere Probleme mit nach Deutschland genommen.
Als wir dann wieder unsere Familien in den Arm nehmen konnten, wussten wir genau, was wir alles erzählen und vermissen würden.
Aber es war ein Abenteuer, eine neue Erfahrung und jeder von uns hat etwas Neues gelernt.

Benita, Philipp, Manuel, Matthes und Hannah